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Was ist ein Foundation Quarter Horse

Aktualisiert: Aug 7

Den Begriff Foundation Quarter Horse gibt es schon sehr lange. Zu den Ursprungslinien der Rasse American Quarter Horses werden etwa ein Dutzend Familien gezählt, die auf folgende Stämme zurückgehen:

Printer (1800-1828), Copper Bottom (1828-1890), Shilo (1844-1869), Steel Dust (1845-1874), Old Billy (1860-1886), Old Cold Deck (1868-1890), Roan Dick (1879-1901),

Lock`s Rondo (1880-1897), Traveler (1885-1910), Sykes Rondo (1887-1907),

Old Fred (1893-1915) und Peter MCCue (1893-1923).       


Die Familienstämme des American Quarter Horses

Beaver Creek

Viele der ersten von der AQHA (American Quarter Horse Association) eingetragenen Quarter Horses gingen auf diese Linien zurück. Mit den Jahren und über die Generation der Pferde, aber auch der Züchter sind neue Stammväter in den Vordergrund gerückt. Spricht man heute von Foundation Quarter Horses, dann spricht man von Linien aus den Anfangsjahren der AQHA.

Hollywood Gold

1940 wurde die American Quarter Horse Association (AQHA) gegründet, um einen "Typ" von Westernpferden zu erhalten, der allgemein als "Steeldust" oder "Bulldogge" bezeichnet wird. Diese Pferde waren selten und besaßen bestimmte Eigenschaften, die einzigartig genug waren und einen Rassetyp darstellten, der die Gründung einer Zuchtvereinigung zur Förderung des "Rassetyps" rechtfertigte.

Als die American Quarter Horse Association gegründet wurde, war das Quarter Horse, die Bulldogge oder auch "Steeldust" genannt in den 40er und 50er Jahren sehr erfolgreich. Also wurde die AQHA gegründet.



Poco Bueno

Warum wurde dann die Nationale Foundation Quarter Horse Association gegründet ?

Die Frage ist leicht zu beantworten!

Es wurde ein anderer Verein, die NFQHA (National Foundation Quarter Horse Association) gegründet, um das Originale Quarter Horse, die Bulldogge zu erhalten.

Die erste Antwort liegt darin, dass die AQHA ihr Zuchtbuch für Englische Vollblüter, die in die Quarter Horses eingekreutzt wurden, nie geschlossen wurde, obwohl dies ursprünglich geplant war.

Die zweite Antwort ist, dass der Pferderennsport schon immer ein nationaler lukrativer Zeitvertreib, mit viel Geld behaftet, für die Betreiber des Rennsportes war.

Es wurde immmer mehr Vollblut in das Originale Quarter Horse, die Bulldogge eingekreuzt, so dass die Pferde mehr Geschwindigkeit aufwiesen und größer und eleganter wurden als die kleine Bulldogge. Aufgrund des Vollbluteinflusses bekamen die Bulldoggen längere Beine, kleinere Hufe und schmälere Hälse. Diese Pferde wurden zu einer züchterischen neuen Modeerscheinung und die AQHA züchtete ein größeres Pferd, während die schwere Muskulatur beibehalten wurde. In den 60er Jahren wurden Pferde gezüchtet die viel Vollblutanteil besaßen. Sie hatten Worte in ihren Namen wie z.B. Bar, Jaguar, Go, Dash, Jet, Rocket, Te, Three, Moon, Triple, Dial und Eternal unter vielen anderen zur Norm. Diese Pferde enthielten alle eine hohen Vollblutanteil und sie dominierten die Show- und Rennpferdewelt in den USA. Das originale Quarter Horse, die Bulldogge konnte mit diesen Quarter Horses mit viel Vollbluteinfluss nicht mehr in der Welt der Halterpferde ect. mithalten.

Peppy

Three Bars und seine halben Vollblutsöhne waren in der Quarter Horse Zucht sehr begehrt. Mit dem Aufkommen von Impressive (liniengezüchtet auf Three Bars und nur 24% Quarter Horse Blut) und seinen Söhnen in den 70er- und 80er Jahren wurde das Schicksal der Bulldogge dem originalen Quarter Horse, besiegelt. Mit Ausnahme der Rinderklasse wurden sie als zu grob und zu kurz für die moderne Showwelt angesehen. Es lag an einigen Viehzüchter, Freizeitreitern, Cowboys und Foundation Quarter Horse Züchtern den Rassetyp Steeldust- Bulldogge zu retten und gegen den Trend zu kämpfen. Die Showwelt (die den Standart für die Rasse setzte) hatte keinen Platz für das originale Quarter Horse mehr. Derzeit ist das Zeitalter des Spezialpferdes im vollem Gange, wobei das Halterpferd, das Pleasurepferd und das Cuttingpferd alle unterschiedliche Körperformen und Bewegungen aufweisen. Es gibt bei den Quarter Horses keinen Rassestandart oder Typ mehr.


Als im Jahre 1995 die Nationale Foundation

King

Quarter Horse Association (NFQHA) gegründet wurde, waren die originalen Quarter Horses, die Bulldoggen sehr selten. Viele Quarter Horse Besitzer hatten keine Ahnung, wie viel Vollblut in ihrem Quarter Horse enthalten waren, oder das ihr modernes Quarter Horse nur noch sehr wenig Ähnlichkeit mit dem ursprünglichen American Quarter Horse, der Bulldogge hatte. Nicht nur, dass das moderne Quarter Horse anders aussah, sondern es war auch viel von dem wunderbaren, ruhigen Temperament durch die Zugabe des heißen Vollblutes verloren gegangen und Strahlbein- und andere Hufprobleme wurden immmer häufiger, da der Huf kleiner wurde, während die schwere Muskulatur blieb.

Heute ist es mehr so, obwohl die wahre Bulldogge im Vergleich zu mehr als 1 Million moderner Quarter Horses immer noch selten ist, dass die NFQHA sehr stolz auf die TATSACHE ist, dass es jetzt als ein Plus angesehen wird, zu sagen, dass unser Pferd ein Foundation Quarter Horse ist und unter anderem dessen Wert dadurch erhöht wird.


Noch etwas Information zur Berechnung des Foundation- Blutanteil.


"Registriertes Vollblut darf nur im Pedigree des Quarter Horses nicht näher als in der sechsten Generation erscheinen.


Die in den ersten fünf Zuchtbüchern der AQHA eingetragenen Pferde ( Registrationsnummern

1- 27000) werden als Foundation- Blutlinien anerkannt.


Jedes Quarter Horse muß zu mindestens 85 % aus Foundation- Blutlinien stammen, wobei nicht weniger als 85 % der sechsten Generation auf das Foundation- Blut zurückgehen darf ".

Jessie James

(Es muß noch erwähnt werden, dass viele der ersten 27.000 registrierten Quarter Horses Vollblut führten, teilweise waren dessen Eltern oder ein Elternteil oder Großeltern ect. Vollblüter).

Es wird erwünscht den Vollblutanteil niedrig zu halten.

 



Aufgrund der großen Linienauswahl gibt es eine große Auswahl an Blutlinien auf die der Foundationzüchter zurückgreifen kann.


(Das Copyright der Bilder liegt beim Ersteller der Bilder. Quelle: Legends 1,2,3/Western Horseman).


   

Wimpy

Zum Beispiel die der King Ranch-

Hengste Wimpy P- 1 oder Peppy P- 212

und Bill Cody 3.244, oder die

Joe Reeds mit Joe Reed P- 3 und

seinen Enkel Leo 1.335, die

King Familie mit King P- 234 und

seinen Söhnen Royal King 2.392,

Beaver Creek 3.038, Poco Bueno 3.044 und dessen Sohn Poco Tivio 17.369.

Auch andere Waggoner

Hengste nahmen großen Einfluß

wie z.B. Pretty Boy 2.229 und

dessen Sohn Pretty Buck 2.103,

Blackburn 2.228 und Jessie James 2.257 auf die Quarter Horse Zucht.

Bill Cody

Auf der Burnett Ranch wurden

u.a. Joe Hancock 445 und

Hollywood Gold 2.220 eingesetzt. Oklahoma Star P-6, Midnight Jr. 210

und dessen Sohn Grey Badger II 2.006,

Bert 227, Skipper W 7.964

sollten Erwähnung finden und

noch viele andere hier nicht aufgeführte.


Poco Tivio


Easter King

Zu Erwähnen wäre noch,

je näher und umso häufiger

diese Namen in dem Pedigree

eines Foundation Pferdes auftauchen,

desto gesuchter ist solch ein Pferd

für den Liebhaber bestimmter Blutlinien.



Royal King


Das Zuchtziel des Foundation Quarter Horse

Es wird in seiner Conformation durch den Foundation- Verband NFQHA wie folgt beschrieben:

"Das Nationale Foundation Quarter Horse sollte sehr ruhig und willig sein, aber kein Deadhead (kein Hitzkopf). Er weiß, das er seine Energie sparen muß und verschwendet sie nicht mit unnötigen Aktionen, wie zum Beispiel durch Kopfschlagen oder kämpfem mit dem Reiter. Er hat ein großes freundliches Gemüt und wird bereitwillig alles tun, was man von ihm verlangt, wenn er seinem Reiter vertraut. Sein großer Verstand ist nicht nur der liebenswerteste Aspekt des Foundation Quarter Horses, sondern kann auch der wichtigste Aspekt seiner Vielseitigkeit sein. Um den Belastungen durch die Aufforderungen, eine Vielzahl von Aufgaben zu erfüllen und deren standhalten zu können, muss er eine ruhige, willige Einstellung den Anforderungen gegenüber haben und auch intelligent genug sein, um zu verstehen was von ihm verlangt wird. Viele Super Star Spezialpferde haben diese Art von Verstand nicht und können nur eines gut.


Bretty Buck

Konformität

Das National Foundation Quarter Horse sollte die von Robert Denhardt 1940 beschriebene Quarter Horse Conformation besitzen:

"Das Foundation Quarter Horse ist ein mittelgroßes, ausgeglichenes Pferd mit starker Muskulatur, mit starken Knochen und Huf, um sein Gewicht zu tragen und schwere Lasten während langer Arbeitstage zu tragen. Die Beinlänge überschreitet nicht die Gurttiefe.

Joe Reed II

Die großen Augen liegen weit auseinander auf einem kurzen Kopf mit breiter Stirn und guten Ganaschen. Der Hals ist von mittlerer Länge und Dicke entsprechend seinem stark besmuskelten Rahmen. Alle Teile seines Exterieurs sind darauf ausgerichtet, dass ein Pferd viele Stunden lang in unwegsamen Gelände hart arbeiten kann und dennoch den rasanten Geschwindigkeitsschub hat, der notwendig ist um eine Kuh zu fangen und die Agilität, die erforderlich ist diese Kuh auf einem Cent zu drehen.

Skipper W

Die Gliedmaßen sind gerade, fest und stark. Das starke Fundament ist notwendig, um die Masse zu tragen, die die Stärke des Pferdes ausmacht. Die Röhrbeine sind kurz und gehen gerade in starke Fesseln über. Die Fesselung ist kurz, der Huf gleichmäßig rund geformt und von ausreichender Größe ".


"Poco Tivio" ein Sohn von Poco Bueno

Mights Black Magic zu 32% Poco Bueno liniengezogen

Foundation Quarter Horse Hengst

"Poco Tivio" mit Foundation Quarter Horse Hengst

"Mights Black Magic"

im Vergleich


Bitte vergleichen Sie den

100% Foundation Quarter Horse Hengst "Poco Tivio 17.396"

(geboren 1947- 1976) 50% Poco Bueno Blutanteil (Sohn von Poco Bueno)

mit unserem

97% NFQHA- Foundation Quarter Horse Hengst

"Mights Black Magic" (geboren 2005) der zu 32 % Poco Bueno- und 22% Kinglinien gezogen ist: Ist die Ähnlichkeit der beiden Hengte nicht verblüffend!

Sehen Sie wie sehr sich Linienzucht durchsetzt.

"Mights Black Magic" war bei Aufnahme des Bildes zweijährig. Das Bild von "Poco Tivio" wurde um 1950 erstellt. Also war Poco Tivio bei der Aufnahme des Bildes ca. 3jährig.

Die Absarokee Horse Farm ist Mitglied der AQHA (American Quarter Horse Association), der DQHA (Deutsche Quarter Horse Association) und der NFQHA (Nationale Foundation Quarter Horse Association).


Da wir aus voller Überzeugung Mitglied der Nationalen Foundation Quarter Horse Asssociation (NFQHA) https://nfqha.com/ sind und diese dadurch fördern, vertreten wir in erster Linie das Zuchtziel unseres Verbandes NFQHA. Unter anderem bewahren wir das Originale Quarter Horse, den "Steeldust" oder auch die "Bulldogge" genannt, mit unserer NFQHA- Foundation Quarter Horse Zucht.

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